"Sie müssen sich zwingen", lässt Loriot einen "Zuschauer" im Restaurant sagen.
Manchmal hilft mir dieser Satz. Half mir dieser Satz. In der letzten Zeit nicht mehr. Ich konnte mich nicht zwingen. Ich konnte nicht über mich lachen. Ich konnte nicht das Positive in einer Angelegenheit sehen. ich sah nur Probleme. Und ich gebrauchte ein Wort sehr oft, das mit "Sch....." beginnt und von dem (mit Recht) meine kleine Enkelin sagte: "Oma, Scheiße sagt man nicht!"
Was ist los mit dir, Herbstfrau? Warum soviel Pessimismus? Wo ist dein Optimismus geblieben?
Warum ist mein Gesundheitszustand um so vieles schlechter geworden? Augen, Ohren, Seele? Und nun auch Wortfindungsstörungen etc.? Massiv in den letzten beiden vergangenen Jahren?
Jetzt weiß ich es. Das "Zauberwort", das zwar Medikamente, aber keinen Gegenzauber kennt, heißt:
Hashimoto.
Ja dann schaun wir mal, ob sich Tinni und Hashi vertragen. Und ich. Wir sollten ein Trio bilden. Und uns gegenseitig helfen. Es hat ja schließlich alles einen Grund,oder?
Das Leben gleicht jener beschwerlichen Art zu wallfahrten, wo man drei Schritte vor und zwei zurücktun muss.
Johann Wolfgang von Goethe - Ein Zitat aus der Wunder-Welt.de
Aber vorwärts geht es trotzdem. Doch. Irgendwie.Sch.......? Nee, das soll "Schön" heißen;-))
herbstfrau - Di, 22. Mär, 08:18
und für gut befunden, um ins Blog unter "Aufgelesenes" auf-genommen zu werden:
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
Friedrich Nietzsche - Ein Zitat aus der Wunder-Welt.de
Es lebe das Chaos- es lebe der tanzende Stern! Nun gerade. Nun erst recht.
Anabella-hier
herbstfrau - Mo, 21. Mär, 21:25
"Das Glück ist ein Kaktus...las ich bei
Ekowa. Wir philosophierten ein wenig darüber und bemerkten, dass wir ganz unterschiedliche Deutungen zu diesem Satz fanden.
Nächste Gedankenverbindung. Bei Yasni diskutierten wir über ein ähnliches Thema. Allerdings mit ernstem Hintergrund (mobbing).
Aufhänger war dort ein Beitrag von Rene Kollarits, in welchem sinngemäß zu lesen ist, dass
wir die Welt um uns herum ganz unterschiedlich wahrnehmen. Während z.B. der eine in einem Waldstück Ruhe und in einem Garten Frieden und Ruhe sieht, empfindet ein anderer dabei Langeweile und Spießbürgertum. Durch unsere Erziehung, unsere Kindheit und unterschiedliche Erlebnisse sind wir unterschiedlich geprägt und sehen die Dinge immer so, wie wir geprägt sind.
Wir haben eine unterschiedliche Sicht auf die Dinge. Eine Höhle kann romantisch oder gruselig auf uns wirken. Der eine möchte sich darin verkriechen, der andere wagt sich nicht hinein. Je nachdem...
Rene Kollarits vergleicht diese Sicht der Welt mit einer "Landkarte".
Wir glauben oft, allein wir hätten die "richtige Landkarte"....
dadurch sind Konflikte vorprogrammiert.
Ich erinnere mich. Umberto Eco lässt in seinem Roman "Der Name der Rose" William von Baskerville sagen: Es gibt keine absulute Wahrheit!"
Angewendet auf das Thema: Es gibt auch keine absolut wahre Landkarte. Es kommt auf die Betrachtungsweise an. Oder?
Hier gehts zu der besagten Homepage.
herbstfrau - Mo, 21. Mär, 13:02
Meine Aufgabe ist es nicht, anderen das objektiv Beste zu geben, sondern das Meine so rein und aufrichtig wie möglich.
Hermann Hesse - Ein Zitat aus der Wunder-Welt.de
Soeben gelesen und für gut befunden als Startbonbon für meinen neuen Tag bzw. die neue Woche.
Das Wichtigste für heute
- Heute 11 Uhr Telefonat mit meiner Lektorin
- mal sehen, was sie zu meinen ersten 100 Seiten sagt.Danach beginne ich sofort, ihre Vorschläge und Änderungen einzuarbeiten.
.
- am Nachmittag Englischkurs, für mich jedes Mal eine neue Herausforderung. Hörmäßig. Ich höre 14-fourteen, es soll aber 40 forty heißen.
- einige Telefonate; bei einem werde ich wahrscheinlich ausrasten. Habe Ärger mit HP. Man verlangt mit Recht pünktliche Zahlung. Aber wenn es um Rückzahlung geht, muss man warten..
Nun gut, der obige Spruch wird mich begleiten.Und mir sagen- Regina, verlange nicht zu viel von dir. Sei einfach gut zu dir.
herbstfrau - Mo, 21. Mär, 09:07
...lass dich besänftigen, Herbstfrau
von den aufsteigenden Säften
von neuen Zielen
von der Sonne
von Freunden, die zu dir halten
von jedem neuen Tag mit neuen Herausforderungen.
Hashimoto ist ein Klacks, ich bin gesund.Yepp
herbstfrau - So, 20. Mär, 12:07
Missbrauch der Natur, zerstörter abgeholzter Regenwald,Tsunami, Reaktorunglück, Libyen, Verbrechen, Vergewaltigungen, Gewalt, Kriege, Unglücke,Straftaten, Mord,Hass, Neid, Missgunst, Betrug, Lüge.
Wann endlich wachen wir Menschen auf? Es könnte sein, wir wachen auf und leben nicht mehr.
herbstfrau - Sa, 19. Mär, 23:25
... den Berg im dunklen Tal erkennen...
So viele Tage und Nächte verbrachte ich in Nebeltal. Die Luft wurde immer knapper, das freie Atmen war fast unmöglich. Die Angst hielt mich fest. Würde ich jemals wieder herausfinden aus dieser Dunkelheit?
Musste es noch einmal geschehen? Hatte ich nicht oft genug diesen Zustand erlebt? Warum bloß diese erneute Trauer? Warum bloß neue Einzelheiten, die hartnäckig in mein Gedächtnis zurückkehren wollten? Den Eingang versperren? Nein, unmöglich. Und nicht gut. Das wusste ich inzwischen. „Schau deinen Ängsten ins Gesicht. Laufe nicht vor ihnen davon. Sie holen dich umso schneller ein”. Ja doch, verflixt noch mal!
Die Trauer kommt immer wieder. Immer wieder, aber mit jedem Mal sanfter und liebevoller.
Komm also, du Trauer, wenn es denn sein muss. Ich gehe mit dir in das dunkle Tal.
Es ist heute solch ein wunderschöner Tag. Ich muss diese besondern Empfindungen, die in mir sind, schnell aufschreiben. Wieder einmal hat es sich bewahrheitet: Das tiefe Tal hat eine echte, wirklich wichtige Daseinsberechtigung! War man dort, ist der oft mit Mühe bewältigte Berg und die Aussicht von oben doppelt schön. Atemberaubend schön, wie man gern sagt. Und wie es hier wirklich zutrifft.
Ich kletterte in den letzten Tagen mühsam Stück für Stück den steilen Berg hinauf. Jeden Tag eine kleine Strecke. Manchmal mehr, manchmal weniger. Manchmal sogar einige Schritte rückwärts, das kommt von den Hindernissen, den Steinen im Weg. Man kann sie nicht immer umgehen. Meist muss man die Steine selbst aus dem Weg räumen. Man fragt sich: Werde ich jemals den Gipfel erreichen? Sollte ich nicht lieber bleiben, wo ich bin? Weiß ich denn genau, dass es da oben schön ist? Es kann auch zugig und kalt sein. Es können mir unbekannte Dinge begegnen. Will ich das? Es ging doch trotz Luftknappheit irgendwie immer weiter. Und der Nebel im Tal, hatte er nicht auch Vorteile? Nebel lässt die Umrisse verschwimmen. Nebel verhindert eine klare Sicht auf die Dinge. Manchmal wichtig, etwas eine Weile im Unklaren zu lassen, bevor man den Mut hat, es anzuscheuen
Weiter, Regina, es hat alles seinen Sinn. Glaube an dich. Schau vorwärts. Du selbst sagst doch immer, dass der Weg das Ziel ist! Also, was soll dein Zögern?
Gestern erreichte ich schon fast den Berggipfel. Heute bestaune ich die wunderschöne Aussicht. Heute erfreue ich mich an der klaren Luft. Heute sehe ich das Tal unter mir liegen und den Weg, der sich in vielen Serpentinen hinauf windet. Ich spüre, dass die klare Luft auch Kälte mit sich bringt. Doch davor kann man sich schützen.
Still danke ich für diese Erfahrung.
Nun frage ich mich ernsthaft: Warum diese Angst? Warum diese Zweifel am Erfolg, am Erreichen eines Ziels? Man müsste doch eigentlich nach all diesen wichtigen Erkenntnissen ganz bewusst in das dunkle Tal hineingehen. Damit man danach dieses wunderschöne Gefühl, etwas bewältigt zu haben, besonders intensiv erleben kann?
Das wäre eine gefährliche Gratwanderung. Bewusst etwas herbeiführen? Nein. Aber ganz bewusst auf die neue Herausforderung zugehen, aufrecht und offen. Das Tal im Berg und den Berg im Tal erkennen....
©anabellafreimann
herbstfrau - Sa, 19. Mär, 00:27
„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“
herbstfrau - Do, 17. Mär, 00:22
Das Leben geht immer weiter.Auch oder gerade wenn man im "Herbst des Lebens" angelangt ist.
Sollte ich einhalten und versuchen, im Zeitlupentempo zu leben, weil ich weiß, dass die Hälfte längst überschritten ist? Oh nein! Ich kann und will das nicht.
Denn ich bin Zwilling:
Und der ist unruhig und ruhig, geduldig und ungeduldig, laut und leise, kindlich und doch längst erwachsen, albern und ernst, schnell zürnend und schnell verzeihend.
Meistens zumindest.
Und er kann auch sehr stur sein, wenn es gilt, ein Ziel zu verfolgen.
Ich lebe. Mal mehr und mal weniger intensiv. Ich bin wie der Herbst, der Sommer, der Frühling, der Winter. Ja, ich bin wie das Wetter...und will auch gar nicht anders sein. Vor allem eines nicht: Noch nicht weise!
herbstfrau - Mi, 16. Mär, 23:38
Der Frühling? Wo? Hier jedenfalls ist er nicht. Noch nicht. Im Harz hält er sich lange lange zwischen den wuchtigen Steinen
versteckt.
In Thüringen, unserer alten -und eventuell bald wieder neuen Heimat kommt er eher.*Freu*- mehr darüber ein andermal.
Heute dies: Gestern spontan beim Chinesen essen gewesen- huch- reimt sich ja sogar;-)
Also- noch einmal- ohne Reim;-):
Wir pflegten gestern essen zu gehen hier im Ort beim Chinesen Pan Tan;-) oder so..
Wie immer fragt die Chefin am Eingang "Gehts euch-eigentlich sagte sie -"eich" gut? Ja klar. antwortete ich, dachte aber wieder das übliche Aber.
Aber heißt- hier fehlt mir echt eine Aufgabe- nichts mit Arbeitsgemeinschaft wie in Thüringen oder Nachhilfe wie auch schon gehabt usw.usf. Keine Schule. Im größeren Ort herrscht mehr oder weniger Hermann Löns. Und hier ist eben nichts. Wie Heinrich Heine angeblich gesagt haben soll, als er "oben" war. Oben auf dem Brocken:
"Viele Steine, müde Beine(na das ist nicht der Fall bei mir), Aussicht keine."
Aussicht keine. Ja, ehrlich, und damit meine ich jetzt nicht die Aussicht auf dem Brocken. Nein, die ist meist gut. Zumindest dann, als wir "oben" waren. Schönes Fleckchen Erde hier. ABER. ja, aber. -Soll man eigentlich nicht sagen.Ich sags doch.
Die "chinesische Story" geht allerdings weiter. Nach dem "Gehts eich gut? kam nämlich noch ne Frage, ob es stimmen würde, dass ich Lehrerin sei/war.
Okay, erst mal essen bestellen. Dann erklärt sie mir, warum diese Frage. : -dass die Tochter- in der Schule ... usw. und ob ich nicht.. 1-2 mal die Woche eine Stunde mit dem Kind üben könnte.
"Den Seinen gibts der Herr im Schlaf" kam mir in den Sinn.
Tja, und gleich gehe ich los. Zum ersten Beschnuppern... schaun wir mal, gell? Breuer Weuffen wird mich begleiten
Wünsche allerseits ein schönes Wochenende!
herbstfrau - Sa, 5. Mär, 10:12