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Was hat die Stunde geschlagen?

wetter-wendische herbstfrau


Ich bin unruhig und ruhig, geduldig und ungeduldig, ich bin laut und leise,ich bin kindlich und doch längst erwachsen, ich bin albern und ernst, ich zürne und liebe.Ich lebe und bin doch manchmal leblos. Ich bin wie der Herbst, der Sommer, der Frühling, der Winter. Ja, ich bin manchmal wie das Wetter!

Zufälliges

2008-10-13-15-05-30_0012

Zitate-Wunderwelt

Neues aus der "Maus"

hallo, du Liebe,
das hör ich gern... übrigens habe ich mein...
herbstfrau - So, 22. Nov, 08:32
erraten...
liebe Wasserfrau, wie schön, dich hier zu lesen....
herbstfrau - So, 22. Nov, 08:29
schön, einfach schön,...
schön, einfach schön, von dir zuhören,...
wasserfrau - So, 22. Nov, 00:16
Schön,...
...wieder von Dir zu lesen! Hatte neulich gerade Dein...
Knittaxa - So, 22. Nov, 00:04
lach ruhig..
das gehört dazu.. ist sozusagen Belohnung für...
herbstfrau - Sa, 21. Nov, 21:32
muss lachen,
verreisen mit angenehmen nebeneffekten... das hat...
Iggy - Sa, 21. Nov, 21:22
jaaaaaa!!!
und warum auch..... liebe Grüße zu dir...
herbstfrau - Sa, 21. Nov, 11:22
Blog- Heimat
immer wieder zieht es mich hierher zurück.......
herbstfrau - Sa, 21. Nov, 11:21

5.Tag der 2. Challenge

Übernommen aus dem Erfolgstagebuch:

"Viele Tage schaut der Wille durchs Fenster, bevor die Tat durch das Tor schreitet."
Erasmus von Rotterdam.


18.März
Ich studiere nun schon den 5.Tag Kapitel für Kapitel in einem Buch, das mir helfen soll, meine Rede-Angst zu überwinden und meine dumme Gewohnheit in eine gute umzuwandeln.
Ich studiere es schrittweise und für jede Seite, jedes Kapitel gibts vorerst ein Element auf meinem Armband. Bis jetzt habe ich vier aufgefädelt. Ein Minustag also.

Meine Probleme kommen aus der Kindheit.immer , wenn ich im Mittelpunkt des Geschehens stand, versagte ich.
So schrieb ich einmal nieder:
Wenn der Winter nahte, gab es in der Landwirtschaft nicht mehr so viel zu tun. Dann kam es schon ab und an vor, dass sich Besuch angesagt hatte. Für uns Kinder bedeutete das immer eine Art Ablenkung vom Alltag des Bauernhofes. Auch waren meine Eltern in solch einem Fall gelöster und fröhlicher als sonst.

Trotzdem konnte ich mich darüber nicht so recht freuen. Denn ich wusste eines: Am Abend würde ich vorspielen müssen. Das ging nie gut. Ich machte Fehler über Fehler. Anschließend durfte mein Bruder ans Klavier. Er hatte das Spiel fast ohne Lehrer erlernt, benötigte keine Noten und ging mit Stolz und Freude ans Instrument. Wieder ein Grund mehr, ihn in aller Öffentlichkeit zu loben...
Und ich? Bei jeder Art „öffentlichen Auftritten”, sei es ein Gedichtvortrag, oder der obligatorische „Dank an die Eltern”, den ich zur Jugendweihe zu sprechen ausgewählt wurde, ich versagte regelmäßig. Mitten im Text wusste ich nicht mehr weiter und verließ weinend die Bühne. Welche Blamage, auch für meine Eltern...

Ja, so war das damals. Als Lehrerin ging es mir ähnlich, allerdings nahm die Selbstsicherheit etwas zu, als ich merkte, dass die Eltern uhd Schüler mich akzeptierten.
Doch bei Elternversammlungen musste ich mir jedes Wort vorher aufschrieben. Später bei Vorträgen über meine private Tinnitusbewältigung in Volkshochschulen und Kliniken ebenso.
Das nervte und lenkte mich ab, immer musste ich auf die Blätter mit dem Notierten schauen. Spontanität kam nicht auf..

Als ich das letzte Mal zu einem Symposium in einer Klinik sprach, sah ich, dass andere Redner eine Powerpointpräsentation benutzten- sozusagen als ihren eigenen roten Faden.

Das musste ich auch fertigkriegen, nahm ich mir fest vor.
Und dann geriet mir das Buch in die Hände:
"TelePower xM2"
Chutzpe - Do, 23. Apr, 12:30

War bei meinem Freund auch so - jeder musste vorspielen, ob er gut war oder nicht - anstatt, dass jedes Kind etwas nach seinem Talent vortragen könnte oder auch nichts, wenn es das nicht gerne macht.

Zum Glück war mein Vater so unsozial, dass wir kaum Besuch hatten und so was hätten meine Eltern in der Tat nie verlangt.

herbstfrau - Fr, 24. Apr, 13:31

hallo,

dann sei froh, dass du so etwas nicht tun musstest, es war immer nervend..und peinlich sowieso.
Liebe Grüße!
PS: Was macht der TT?
Chutzpe - Fr, 24. Apr, 18:39

Ich bin - so Zeug verabscheue ich - ich mag jedoch auch keine Kinder, die dauernd zeigen wollen, was sie schon alles können. Aaah, das liegt wohl daran, dass ich Kinder grundsätzlich doof finde ;-)

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Zuletzt aktualisiert: So, 22. Nov, 08:32

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