wetter-wendische herbstfrau


Ich bin unruhig und ruhig, geduldig und ungeduldig, ich bin laut und leise,ich bin kindlich und doch längst erwachsen, ich bin albern und ernst, ich hasse und liebe.Ich lebe und bin doch manchmal leblos. Ich bin wie der Herbst, der Sommer, der Frühling, der Winter. Ja, ich bin manchmal wie das Wetter!

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Neues aus der Feder

hallo murmel
schön dass du bei mir gelesen hast... und- ich...
herbstfrau - Di, 20. Mai, 22:18
Nach
einiger Zeit bin ich zufällig wieder mal über...
Murmel89 - Di, 13. Mai, 13:03
lesung und mehr
Hallo, ich weiß von keiner Lesung, war sie etwa...
herbstfrau - Di, 1. Apr, 21:38
Eines ist gut...
Eines ist gut...
Chutzpe - Di, 1. Apr, 19:58
Wie du hast ein eigenes...
Wie du hast ein eigenes Buch geschrieben? Kommst du...
NBerlin - Di, 1. Apr, 17:41
Danke, ja klar können...
Danke, ja klar können wir das!
ange_du_soleil - Do, 27. Mrz, 15:29
Genau so war es auch...
Genau so war es auch gemeint. Ich danke dir ebenfalls...
Chutzpe - Di, 25. Mrz, 21:43
Gratulation
Danke für das Kompliment, denn als solches sehe...
herbstfrau - Di, 25. Mrz, 21:30

Meine Berlinzeit

Dienstag, 25. März 2008

Der ANFANG 1

Die Vorgeschichte für meine Berlinzeit, also wie es eigentlich dazu kam, dass es mich ausgerechnet nach Berlin zog, kann man sehr detailliert in meinem letzten Buch nachlesen.

Scan-4-buch-a

Ich frage mich heute: Habe ich das alles wirklich erlebt? Woher nahm ich den Mut, unselbstständig und ängstlich wie ich war, aus dem geordneten Leben, ohne großartige finanzielle Polster auszubrechen?

Victor Hugo meinte: Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Ja, die Zeit war reif.

Montag, 24. März 2008

2 Jahre Berlin

2 Jahre war ich jetzt in Berlin, seit gestern bin ich ( vorerst ) wieder nach Thüringen zurückgekehrt.
2 Jahre hatte ich eine eigene kleine Wohnung nahe Kudamm.
1 Jahr lebte ich so, wie ich es mir schon immer einmal vorgestellt hatte:

Ich allein bestimme
- wann ich aufstehe
- wann ich frühstücke
- wer mich besuchen kann und wie lange

- wann ich aufräume
- ob ich mir etwas zu essen zubereite oder nicht
- ob ich male, schreibe
- ob ich schweige oder Selbstgespräche führe
- ob ich den ganzen Tag nur im Neglige herumlaufe
- oder mich aufstyle
- um mich ins Menschengewirr des KaDeWe zu stürzen,
- ob ich etwas plane
- oder plötzlich spontan entscheide, dass ich es sein lasse
- usw.usf.

Nach diesem einen Jahr änderten sich meine Wünsche ein wenig. Es blieb der Wunsch, allein bleiben zu wollen und nicht mit meinem Liebsten zusammen zu ziehen. Es blieb der Wunsch, meine Freiheit zu behalten, also auch in meiner Wohnung tun und lassen zu können was ich will. Es blieb der Wunsch, mit meinem Icke viele Glücksmomente erleben zu können.

Es kam aber ein neuer Wunsch hinzu neben der (bis jetzt fast ) brotlosen Kunst des Malens und Schreibens
etwas Sinnvolles zu tun, mit dem ich meinen schmalen Geldbeutel aufbessern konnte.

Ich fand den Traumjob. Ein Jahr lang betreute ich einen kleinen lieben Jungen drei-bis viermal die Woche.
Als er gerade einmal fünf Monate alt war, begann meine Arbeit, die eigentlich keine Arbeit war. Es war wie ein Geschenk, das Wachsen und Werden dieses kleinen Menschleins miterleben zu dürfen und ihm viel von mir geben zu können.

Der Abschied fiel mir sehr schwer, und der kleine Knuddelbär hat es wohl auch gespürt,
aber es war kein Abschied. Ich bin jederzeit eingeladen, wieder zu kommen. Und das werde ich auch tun.

Natürlich war es auch anstrengend und ungewohnt, wieder 6 Uhr aufstehen zu müssen, jede Minute beschäftigt zu sein, Verpflichtungen zu haben, eine große Verantwortung...

aber es war eine wunderschöne Zeit. Ich habe kein Tagebuch über meine Berlin- Zeit geführt, leider. Nun will ich beginnen, die einzelnen Puzzlestückchen mithilfe meines Gedächtnisses und meines Liebsten, den es ja immer noch gibt, zusammenzusetzen.

Das war jetzt vorerst die grobe Zusammenfassung. Ich schreibe auf meinem Notebook, das wieder in Thüringen steht. In meinem Zimmer, das mein Mann mit mir zusammen wie eine kleine Wohnung für mich eingerichtet haben.
Ich bin zurückgekehrt, aber ich habe alle Freiheiten hier und kann jederzeit wegfahren. Und ich habe hier die Geborgenheit und Sicherheit, die ich momentan benötige, um irgendwann einen neuen Weg gehen zu können. Wenn ich es will. Ich lasse es geschehen.
Der Weg ist das Ziel...

Sonntag, 11. Juni 2006

Berlinzeit 11.6.2006 Das Abenteuer winkt..

Man muss nur daran glauben, man muss es nur genug wollen, man muss nur davon überzeugt sein, dann geht es..
Wie oft habe ich diese Worte gehört, gelesen, selbst ausgesprochen und versucht, so zu denken. Und wie oft habe ich gezweifelt. An mir selbst vor allem.
Es waren viele Etappen, die mich meinem Ziel näher brachten.
Die Kunst der kleinen Schritte beherrschte ich nur notdürftig. Ich wollte in den letzten Jahren alles auf einmal nachholen. Vielleicht aus Angst, es nie erleben zu können, und irgendwann nicht mehr den Mut zu finden, meinen Weg wirklich zu gehen.
Doch nun ist es ausgesprochen. Ich habe es meinen Kindern gesagt. Mein Mann versteht mich und lässt die Tür offen zum Zurückkommen.
Mein Sohn war etwas schockiert. Meine Töchter nicht. Und auch meine Schwiegertochter vesteht mich. Und sie beglückwünschen mich und freuen sich über meinen (Wage)Mut.Sie sagen:" Tus jetzt, in diesem Jahr, warte nicht länger."Und das wollte ich ja eh nicht. Ich werde also im Oktober wegziehen "auf Zeit". Wie lang die Zeit sein wird, weiß ich noch nicht.
ich will das Abenteuer, für mich allein eine Wohnung zu haben, für mich allein verantwortlich zu sein, ich will das Großstadtleben genießen. Freunde, Freundinnen einladen können, wann und wie ich es will. Ausgehen können, bummeln gehen, Kultur aufsaugen.
Und ich will natürlich auch meinem Liebsten näher sein. Vielleicht darf er mich ab und zu sogar besuchen?? -cid_BF799202-9DC3-4DFB-8361-18C38BB5897A
Alles ist offen..

Ja doch,ihr müsst mir nichts sagen, ich weiß das selbst, es wird auch schwer werden, es wird nicht einfach sein, ich werde etwas vermissen usw. ich bin vorbereitet.
Auf jeden Fall beginne ich jetzt gezielter nach einer Wohnung zu suchen.
Die Unterstützung meiner großen Tochter in Berlin ist mir schon mal sicher. Die werde ich vorerst auch brauchen.
Und mein Liebster ist ja auch noch da, um nachzuschauen, ob die Bilder in den Wohnungsangeboten auch stimmen...

Ich selbst werde im August für 2 Tage die Wohnungsangebote beschnüffeln und dann zuschlagen.

Ich weiß, dass es schön und neu und schwer und aufregend wird, mein neues Leben. Vorerst allerdings noch ein bisschen zweigleisig.

Liebe Acuto, wenn du dann dort bist, kannst du schon mal langsam den Kaffee vorbereiten*gg *

twodayfan

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Zuletzt aktualisiert: Di, 20. Mai, 22:18

Counter und ein Impressum

Am 16.09.2007 einen neuen Counter eingefügt. Bis dahin waren 33468 Besucher auf meinem Blog.
Impressum von herbstfrau: alle texte, gedichte, bilder unterliegen meinem copyright by resehda bzw.stammen von genehmigten google-seiten. für Inhalte weiterführender links übernehme ich keinerlei garantie..

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