Was hat die Stunde geschlagen?

wetter-wendische herbstfrau


Ich bin unruhig und ruhig, geduldig und ungeduldig, ich bin laut und leise,ich bin kindlich und doch längst erwachsen, ich bin albern und ernst, ich zürne und liebe.Ich lebe und bin doch manchmal leblos. Ich bin wie der Herbst, der Sommer, der Frühling, der Winter. Ja, ich bin manchmal wie das Wetter!

Zufälliges

stundenblumen

Zitate-Wunderwelt

Neues aus der "Maus"

oh ja...
das--- hatte ich doch wirklich überhört::::: weil-...
herbstfrau - So, 12. Okt, 13:36
1 Minute zu spät;-))
ich wollte eben antworten- ich hatte meine HÖRGERÄTE...
herbstfrau - So, 12. Okt, 13:34
Lieber mato,
danke für deine schönen gedanken und- ehrlich...
herbstfrau - So, 12. Okt, 13:33
da muss ich ..
meinen Vorkommentatoren tüchtig zustimmen ! Außerdem...
Raindor - So, 12. Okt, 13:24
Wenn ich Buch wäre
und mir aussuchen könnte wo ich daheim sein könnte,...
Mato (anonym) - Sa, 11. Okt, 12:56
haben sie nicht
auch gerufen: gib uns noch ein wenig Zeit, wir sind...
im garten mit satie (anonym) - Sa, 11. Okt, 00:11
danke..
es wird...bald wieder berlinzeit sein*grins*
herbstfrau - Do, 9. Okt, 14:11
na das hoffe ich doch...
na das hoffe ich doch ;-) wünsche dir noch ganz...
lieber wolf (anonym) - Do, 9. Okt, 13:54

Meine Berlinzeit

Montag, 18. August 2008

Berlintagebuch...

Anabella-allein in Berlin
Tagebuch

Juni 2006

Ich will, ich will, ich will. Eine ganze Seite voll schreibe ich diese zwei Worte. Mal groß und mal klein. Ich wähle nacheinander die geliebten Herbstfarben und meine Lieblingsschriften.
Rainer antwortet im Chat auf meine "Schreibversuche": „Und wenn du das noch tausendmal und mehr sagst oder schreibst, solange du nicht felsenfest davon überzeugt bist, dann wird dein Traum nie wahr.
Er hatte es wieder einmal auf den Punkt gebracht. Ich selbst verhinderte die Verwirklichung meines Traumes. Immer wenn ich annahm, dass ich mein Ziel unmittelbar vor Augen habe, kam der Rückschlag. Höhenflug und Absturz. Berg und Tal, Sonne und undurchdringlicher Nebel. Mir fehlte der Glauben an die eigene Kraft. Ich hatte Angst, es nie erleben zu können, Angst, auf halben Weg stehenzubleiben und einfach zu resignieren.
Sehr viele Jahre waren darüber vergangen. Immer wieder versuchte ich durch Nachgeben, durch Anpassen an jede heikle Situation, durch Verschweigen oder sogar durch Betreten illegaler Wege eine heile Welt um mich herum zu schaffen. Ich schloss die Augen vor den Problemen, die dadurch natürlich nicht kleiner, sondern immer größer wurden. Die Altersgrenze, die ich mir gesetzt hatte für einen möglichen Ausbruch war inzwischen weit überschritten.
Meinen 60. Geburtstag feierte ich im Kreise der ganzen Familie. Ich suchte dazu ein idyllisch gelegenes Landhotel aus, in dem man feiern und übernachten konnte. Sorgfältig bereitete ich alles vor, und ich freute mich sehr darauf, alle einmal um mich herum haben zu können. Es war das erste Mal, dass ich solch eine Feier in diesem Umfang ausdrücklich wünschte. Ich wurde reich beschenkt und es gab den ganzen Tag über viel zu lachen.
In meinem Hinterkopf aber wohnte ein Gedanke. Wenn ihr wüsstet, welches Doppelleben diese längst nicht mehr junge Frau heimlich führt! Ja, was wäre dann?
Seltsam, am Morgen meines Geburtstags erfüllte mich dieser Gedanke nicht mehr wie bisher mit Angst und Schuldgefühlen, nein, er amüsierte mich sogar! Und ich wusste plötzlich, dass mich nichts mehr von meinem Plan abhalten konnte.
Der Strauß, den mein Mann mir schenkte, setzte das I-Tüpfelchen darauf. Er hatte mich einige Tage vorher gefragt, was ich mir wünsche. „Über einen großen Strauß roter Rosen würde ich mich freuen,“ antwortete ich ihm und hoffte, dass es bei ihm Klick gemacht hatte. Weit gefehlt. Warum sollte der Klick-Schalter ausgerechnet an diesem Tag funktionieren?
Auf dem Geburtstagstisch standen Blumen. Aber: Es waren wieder Nelken, die ich nicht leiden konnte. Der Strauß war noch dazu gemischt mit weißen Lilien, die in meinen Augen Friedhofsblumen sind. Vergebens suchten meine Augen die gewünschten Rosen.
Erwartungsvoll schaute mein Mann mich an, ja was wollte er denn hören? Sicher etwas anderes, als das, was aus mir heraus brach. Ich sagte ihm, dass mir der Strauß nicht gefällt, und dass ich enttäuscht bin. Wortlos und wütend nahm er den Strauß, zerknickte die Blumen, steckte sie in den Papierkorb und rannte aus dem Zimmer. Ich hörte die Autotür zuschlagen und weg war er.
Nach einiger Zeit kam er wieder. Mit einem neuen Strauß. Rote Rosen drückte er mir ohne eine Entschuldigung in die Hand, oder sollte der folgende Satz die Entschuldigung sein? Sein Psychologe hätte einmal gesagt, er würde nichts Langweiligeres kennen als rote Rosen.
Aha, sein Psychologe. Und ich? War ich nichts? Waren meine Wünsche nichts wert? Es gab nun einen fürchterlichen Streit. Ich wäre empfindlich wie eine Mimose und es wäre doch nicht so wichtig, welche Blumen es seinen und überhaupt hätte er es satt.
Zuerst wollte ich ebenfalls laut werden, aber dann, mit fester Stimme, absolut überzeugt, und gar nicht wie das unsichere Mauerblümchen aus vergangenen Zeiten, meinte ich, auch ich hätte es satt. Und ich teilte ihm den lang gehegten Entschluss mit.
Ich erklärte ihm, dass gerade diese Nelken ihm zu denken geben müssten. Wenn man seine Frau wirklich liebt, hört man doch auf jeden Hinweis, um ihr eine Freude zu machen. Noch dazu bei diesem runden Geburtstag. Wenn er sich meine Vorlieben, hier in Bezug auf Nelken nach so vielen Ehejahren immer noch nicht merken konnte, dann zeugt das in meinen Augen von keiner großen Liebe.
Wir redeten und redeten. Es war nicht das erste Mal, dass wir über eine zeitweilige Trennung sprachen. Doch bisher waren wir nie zu einer Lösung gekommen. Er meinte stets: So etwas machen nur Promis. Wo sollen wir das Geld hernehmen? Oder: Dann können wir uns gleich scheiden lassen!
Diesmal allerdings schien er anderer Meinung zu sein. Diesmal schien er meine Entscheidung zu akzeptieren. Er spürte wohl, dass ich nicht mehr die fügsame, alles verstehende Ehefrau bin und vielleicht ahnte er längst, dass diese räumliche Trennung eine letzte Chance bedeuteten könnte, wieder zusammen zu finden.
Vielleicht hatte es jetzt Klick gemacht?

Sonntag, 10. August 2008

sach ma..

wird denn die herbstfrau nicht endlich mal ruhiger und alt und so*gg*?
Nö...
sie könnte doch nun endlich mal die ollen männersgeschichten und diversen bettgeschichten ad acta legen

und einfach die Superoma sein oder zumindest werden wollen???

Nix iss...

aba. Nix aba,
dette hat noch Zeit..

Bevor ich Berlin im März den Rücken gekehrt hatte- nein, nicht für immer.. gönnte ich mir etwas ganz besonderes...
eins der seriösen Erzeugnisse setze ich mal hier rein:

bei-Urbschat-in-berlin-

Dienstag, 25. März 2008

Der ANFANG 1

Die Vorgeschichte für meine Berlinzeit, also wie es eigentlich dazu kam, dass es mich ausgerechnet nach Berlin zog, kann man sehr detailliert in meinem letzten Buch nachlesen.

Scan-4-buch-a

Ich frage mich heute: Habe ich das alles wirklich erlebt? Woher nahm ich den Mut, unselbstständig und ängstlich wie ich war, aus dem geordneten Leben, ohne großartige finanzielle Polster auszubrechen?

Victor Hugo meinte: Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Ja, die Zeit war reif.

Montag, 24. März 2008

2 Jahre Berlin

2 Jahre war ich jetzt in Berlin, seit gestern bin ich ( vorerst ) wieder nach Thüringen zurückgekehrt.
2 Jahre hatte ich eine eigene kleine Wohnung nahe Kudamm.
1 Jahr lebte ich so, wie ich es mir schon immer einmal vorgestellt hatte:

Ich allein bestimme
- wann ich aufstehe
- wann ich frühstücke
- wer mich besuchen kann und wie lange

- wann ich aufräume
- ob ich mir etwas zu essen zubereite oder nicht
- ob ich male, schreibe
- ob ich schweige oder Selbstgespräche führe
- ob ich den ganzen Tag nur im Neglige herumlaufe
- oder mich aufstyle
- um mich ins Menschengewirr des KaDeWe zu stürzen,
- ob ich etwas plane
- oder plötzlich spontan entscheide, dass ich es sein lasse
- usw.usf.

Nach diesem einen Jahr änderten sich meine Wünsche ein wenig. Es blieb der Wunsch, allein bleiben zu wollen und nicht mit meinem Liebsten zusammen zu ziehen. Es blieb der Wunsch, meine Freiheit zu behalten, also auch in meiner Wohnung tun und lassen zu können was ich will. Es blieb der Wunsch, mit meinem Icke viele Glücksmomente erleben zu können.

Es kam aber ein neuer Wunsch hinzu neben der (bis jetzt fast ) brotlosen Kunst des Malens und Schreibens
etwas Sinnvolles zu tun, mit dem ich meinen schmalen Geldbeutel aufbessern konnte.

Ich fand den Traumjob. Ein Jahr lang betreute ich einen kleinen lieben Jungen drei-bis viermal die Woche.
Als er gerade einmal fünf Monate alt war, begann meine Arbeit, die eigentlich keine Arbeit war. Es war wie ein Geschenk, das Wachsen und Werden dieses kleinen Menschleins miterleben zu dürfen und ihm viel von mir geben zu können.

Der Abschied fiel mir sehr schwer, und der kleine Knuddelbär hat es wohl auch gespürt,
aber es war kein Abschied. Ich bin jederzeit eingeladen, wieder zu kommen. Und das werde ich auch tun.

Natürlich war es auch anstrengend und ungewohnt, wieder 6 Uhr aufstehen zu müssen, jede Minute beschäftigt zu sein, Verpflichtungen zu haben, eine große Verantwortung...

aber es war eine wunderschöne Zeit. Ich habe kein Tagebuch über meine Berlin- Zeit geführt, leider. Nun will ich beginnen, die einzelnen Puzzlestückchen mithilfe meines Gedächtnisses und meines Liebsten, den es ja immer noch gibt, zusammenzusetzen.

Das war jetzt vorerst die grobe Zusammenfassung. Ich schreibe auf meinem Notebook, das wieder in Thüringen steht. In meinem Zimmer, das mein Mann mit mir zusammen wie eine kleine Wohnung für mich eingerichtet haben.
Ich bin zurückgekehrt, aber ich habe alle Freiheiten hier und kann jederzeit wegfahren. Und ich habe hier die Geborgenheit und Sicherheit, die ich momentan benötige, um irgendwann einen neuen Weg gehen zu können. Wenn ich es will. Ich lasse es geschehen.
Der Weg ist das Ziel...

Sonntag, 11. Juni 2006

Berlinzeit 11.6.2006 Das Abenteuer winkt..

Man muss nur daran glauben, man muss es nur genug wollen, man muss nur davon überzeugt sein, dann geht es..
Wie oft habe ich diese Worte gehört, gelesen, selbst ausgesprochen und versucht, so zu denken. Und wie oft habe ich gezweifelt. An mir selbst vor allem.
Es waren viele Etappen, die mich meinem Ziel näher brachten.
Die Kunst der kleinen Schritte beherrschte ich nur notdürftig. Ich wollte in den letzten Jahren alles auf einmal nachholen. Vielleicht aus Angst, es nie erleben zu können, und irgendwann nicht mehr den Mut zu finden, meinen Weg wirklich zu gehen.
Doch nun ist es ausgesprochen. Ich habe es meinen Kindern gesagt. Mein Mann versteht mich und lässt die Tür offen zum Zurückkommen.
Mein Sohn war etwas schockiert. Meine Töchter nicht. Und auch meine Schwiegertochter vesteht mich. Und sie beglückwünschen mich und freuen sich über meinen (Wage)Mut.Sie sagen:" Tus jetzt, in diesem Jahr, warte nicht länger."Und das wollte ich ja eh nicht. Ich werde also im Oktober wegziehen "auf Zeit". Wie lang die Zeit sein wird, weiß ich noch nicht.
ich will das Abenteuer, für mich allein eine Wohnung zu haben, für mich allein verantwortlich zu sein, ich will das Großstadtleben genießen. Freunde, Freundinnen einladen können, wann und wie ich es will. Ausgehen können, bummeln gehen, Kultur aufsaugen.
Und ich will natürlich auch meinem Liebsten näher sein. Vielleicht darf er mich ab und zu sogar besuchen?? -cid_BF799202-9DC3-4DFB-8361-18C38BB5897A
Alles ist offen..

Ja doch,ihr müsst mir nichts sagen, ich weiß das selbst, es wird auch schwer werden, es wird nicht einfach sein, ich werde etwas vermissen usw. ich bin vorbereitet.
Auf jeden Fall beginne ich jetzt gezielter nach einer Wohnung zu suchen.
Die Unterstützung meiner großen Tochter in Berlin ist mir schon mal sicher. Die werde ich vorerst auch brauchen.
Und mein Liebster ist ja auch noch da, um nachzuschauen, ob die Bilder in den Wohnungsangeboten auch stimmen...

Ich selbst werde im August für 2 Tage die Wohnungsangebote beschnüffeln und dann zuschlagen.

Ich weiß, dass es schön und neu und schwer und aufregend wird, mein neues Leben. Vorerst allerdings noch ein bisschen zweigleisig.

Liebe Acuto, wenn du dann dort bist, kannst du schon mal langsam den Kaffee vorbereiten*gg *

bei twoday

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Zuletzt aktualisiert: So, 12. Okt, 13:36

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Iggy - Mo, 6. Okt, 18:10
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Raindor - Do, 2. Okt, 17:14
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im garten mit satie - Do, 2. Okt, 12:55
ich bin weg
.... .... .... .... .... u nd übermorgen bin ich...
rosmarin - Di, 30. Sep, 21:46
Herbst
Wenn die bunten Blätter fallen, Nüsse von...
Gedankenbilderbuche - Di, 30. Sep, 14:51
sonnenzimmer ... zimmersonnen
im garten mit satie - Mo, 29. Sep, 23:59

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