Gefürchtetes Wochenende
fast vorbei....
alles verlief ruhiger als gedacht. Der Schreck von September 2006 saß mir noch in den Gliedern.Und weil ich das Geschehen damals irgendwie nur verdrängt hatte und das Datum fast das Gleiche war, hatte ich Angst davor.
Damals brach bei meinem Mann die Krankheit vollständig aus(depression ). Meine Stammblogger wissen das eventuell in ansätzen noch.
Es war ein Wochenende, an dem die 675 Jahrfeier stattfand. Mit allem Pipapo. Historischer Umzug usw. Mein Mann hatte sich bereiterklärt, den Napoleon darzustellen. gesund für ihn kein Problem, nein, sogar ein Riesen spaß. Aber er war ja schon depressiv, und er hatte panische Angst, Angst vor allem. Zum Beispiel auch, unter die Leute zu gehen, Angst, dass irgend etwas Unvorhergesehenes geschieht, dass sein Kostüm nicht mehr passt( von einem zum anderen Tag!! ), dass er nicht mehr sitzen/laufen/ stehen kann, ach was weiß ich noch. Die Familie war nur darauf bedacht, ihn zu beruhigen, Mut zu machen, ihnzu stützen, ihn von allem fern zu halten, was so rundherum passierte.
Ich selbst aber hatte in dieser Zeit das Problem., dass ich entweder permanent gemieden wurde von den Leuten hier( hatte ja schon meine Wohnung in Berlin ), oder dass man mir offen vorwarf, ich wäre an der Krankheit meines Mannes schuld.
All das und noch ne kleine Menge mehr ging mir gestern durch den Kopf, brach auf einmal auf, war wohl doch noch nicht vollkommen verarbeitet gewesen.
Die Freude und Sympathie, die mir meine ehemaligen Schüler gestern entgegenbrachten und das selbstbewusste und zu mir stehende Auftreten meines Mannes machten alles wieder gut und nun ists abgehakt. Ja. Aufatmen!
Mein Enkel wurde übrigens von den Eltern gehütet, ich konnte so in Ruhe zu mir kommen und alles verarbeiten.
Euch noch einen schönen Restsonntag!
alles verlief ruhiger als gedacht. Der Schreck von September 2006 saß mir noch in den Gliedern.Und weil ich das Geschehen damals irgendwie nur verdrängt hatte und das Datum fast das Gleiche war, hatte ich Angst davor.
Damals brach bei meinem Mann die Krankheit vollständig aus(depression ). Meine Stammblogger wissen das eventuell in ansätzen noch.
Es war ein Wochenende, an dem die 675 Jahrfeier stattfand. Mit allem Pipapo. Historischer Umzug usw. Mein Mann hatte sich bereiterklärt, den Napoleon darzustellen. gesund für ihn kein Problem, nein, sogar ein Riesen spaß. Aber er war ja schon depressiv, und er hatte panische Angst, Angst vor allem. Zum Beispiel auch, unter die Leute zu gehen, Angst, dass irgend etwas Unvorhergesehenes geschieht, dass sein Kostüm nicht mehr passt( von einem zum anderen Tag!! ), dass er nicht mehr sitzen/laufen/ stehen kann, ach was weiß ich noch. Die Familie war nur darauf bedacht, ihn zu beruhigen, Mut zu machen, ihnzu stützen, ihn von allem fern zu halten, was so rundherum passierte.
Ich selbst aber hatte in dieser Zeit das Problem., dass ich entweder permanent gemieden wurde von den Leuten hier( hatte ja schon meine Wohnung in Berlin ), oder dass man mir offen vorwarf, ich wäre an der Krankheit meines Mannes schuld.
All das und noch ne kleine Menge mehr ging mir gestern durch den Kopf, brach auf einmal auf, war wohl doch noch nicht vollkommen verarbeitet gewesen.
Die Freude und Sympathie, die mir meine ehemaligen Schüler gestern entgegenbrachten und das selbstbewusste und zu mir stehende Auftreten meines Mannes machten alles wieder gut und nun ists abgehakt. Ja. Aufatmen!
Mein Enkel wurde übrigens von den Eltern gehütet, ich konnte so in Ruhe zu mir kommen und alles verarbeiten.
Euch noch einen schönen Restsonntag!
herbstfrau - So, 7. Sep, 14:18

Dir auch noch einen schönen Rest vom Sonnentag !
hast ja recht..