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Was hat die Stunde geschlagen?

wetter-wendische herbstfrau


Ich bin unruhig und ruhig, geduldig und ungeduldig, ich bin laut und leise,ich bin kindlich und doch längst erwachsen, ich bin albern und ernst, ich zürne und liebe.Ich lebe und bin doch manchmal leblos. Ich bin wie der Herbst, der Sommer, der Frühling, der Winter. Ja, ich bin manchmal wie das Wetter!

Zufälliges

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Zitate-Wunderwelt

Neues aus der "Maus"

Grüße an euch...
Euch allen wünsche ich schöne ruhige Tage,...
herbstfrau - So, 20. Dez, 18:36
Adventsgrüße
hier zu finden... Meine HP habe ich wieder mal umgekrempelt,...
herbstfrau - Sa, 28. Nov, 15:01
Nachricht
von beepworld: Hallo Regina Sehnert, vielen Dank für...
herbstfrau - Sa, 28. Nov, 14:56
weitergeleitet
ich habe es weitergeleitet an beepworld, weil es mich...
herbstfrau - Do, 26. Nov, 08:36
Krank
Für mich ist das eindeutig krank und gehört...
Chaoslady (Gast) - Do, 26. Nov, 07:57
Schön dich zu lesen!
Auch mich hat es mal wieder hierher verschlagen, kann...
ChaosLady - Mi, 25. Nov, 16:54
Normal? Krank? Verrückt??...
heute bekam ich einen Link von beepworld mit einer...
herbstfrau - Mi, 25. Nov, 12:15
hallo, du Liebe,
das hör ich gern... übrigens habe ich mein...
herbstfrau - So, 22. Nov, 08:32

Berlintagebuch...

Anabella-allein in Berlin
Tagebuch

Juni 2006

Ich will, ich will, ich will. Eine ganze Seite voll schreibe ich diese zwei Worte. Mal groß und mal klein. Ich wähle nacheinander die geliebten Herbstfarben und meine Lieblingsschriften.
Rainer antwortet im Chat auf meine "Schreibversuche": „Und wenn du das noch tausendmal und mehr sagst oder schreibst, solange du nicht felsenfest davon überzeugt bist, dann wird dein Traum nie wahr.
Er hatte es wieder einmal auf den Punkt gebracht. Ich selbst verhinderte die Verwirklichung meines Traumes. Immer wenn ich annahm, dass ich mein Ziel unmittelbar vor Augen habe, kam der Rückschlag. Höhenflug und Absturz. Berg und Tal, Sonne und undurchdringlicher Nebel. Mir fehlte der Glauben an die eigene Kraft. Ich hatte Angst, es nie erleben zu können, Angst, auf halben Weg stehenzubleiben und einfach zu resignieren.
Sehr viele Jahre waren darüber vergangen. Immer wieder versuchte ich durch Nachgeben, durch Anpassen an jede heikle Situation, durch Verschweigen oder sogar durch Betreten illegaler Wege eine heile Welt um mich herum zu schaffen. Ich schloss die Augen vor den Problemen, die dadurch natürlich nicht kleiner, sondern immer größer wurden. Die Altersgrenze, die ich mir gesetzt hatte für einen möglichen Ausbruch war inzwischen weit überschritten.
Meinen 60. Geburtstag feierte ich im Kreise der ganzen Familie. Ich suchte dazu ein idyllisch gelegenes Landhotel aus, in dem man feiern und übernachten konnte. Sorgfältig bereitete ich alles vor, und ich freute mich sehr darauf, alle einmal um mich herum haben zu können. Es war das erste Mal, dass ich solch eine Feier in diesem Umfang ausdrücklich wünschte. Ich wurde reich beschenkt und es gab den ganzen Tag über viel zu lachen.
In meinem Hinterkopf aber wohnte ein Gedanke. Wenn ihr wüsstet, welches Doppelleben diese längst nicht mehr junge Frau heimlich führt! Ja, was wäre dann?
Seltsam, am Morgen meines Geburtstags erfüllte mich dieser Gedanke nicht mehr wie bisher mit Angst und Schuldgefühlen, nein, er amüsierte mich sogar! Und ich wusste plötzlich, dass mich nichts mehr von meinem Plan abhalten konnte.
Der Strauß, den mein Mann mir schenkte, setzte das I-Tüpfelchen darauf. Er hatte mich einige Tage vorher gefragt, was ich mir wünsche. „Über einen großen Strauß roter Rosen würde ich mich freuen,“ antwortete ich ihm und hoffte, dass es bei ihm Klick gemacht hatte. Weit gefehlt. Warum sollte der Klick-Schalter ausgerechnet an diesem Tag funktionieren?
Auf dem Geburtstagstisch standen Blumen. Aber: Es waren wieder Nelken, die ich nicht leiden konnte. Der Strauß war noch dazu gemischt mit weißen Lilien, die in meinen Augen Friedhofsblumen sind. Vergebens suchten meine Augen die gewünschten Rosen.
Erwartungsvoll schaute mein Mann mich an, ja was wollte er denn hören? Sicher etwas anderes, als das, was aus mir heraus brach. Ich sagte ihm, dass mir der Strauß nicht gefällt, und dass ich enttäuscht bin. Wortlos und wütend nahm er den Strauß, zerknickte die Blumen, steckte sie in den Papierkorb und rannte aus dem Zimmer. Ich hörte die Autotür zuschlagen und weg war er.
Nach einiger Zeit kam er wieder. Mit einem neuen Strauß. Rote Rosen drückte er mir ohne eine Entschuldigung in die Hand, oder sollte der folgende Satz die Entschuldigung sein? Sein Psychologe hätte einmal gesagt, er würde nichts Langweiligeres kennen als rote Rosen.
Aha, sein Psychologe. Und ich? War ich nichts? Waren meine Wünsche nichts wert? Es gab nun einen fürchterlichen Streit. Ich wäre empfindlich wie eine Mimose und es wäre doch nicht so wichtig, welche Blumen es seinen und überhaupt hätte er es satt.
Zuerst wollte ich ebenfalls laut werden, aber dann, mit fester Stimme, absolut überzeugt, und gar nicht wie das unsichere Mauerblümchen aus vergangenen Zeiten, meinte ich, auch ich hätte es satt. Und ich teilte ihm den lang gehegten Entschluss mit.
Ich erklärte ihm, dass gerade diese Nelken ihm zu denken geben müssten. Wenn man seine Frau wirklich liebt, hört man doch auf jeden Hinweis, um ihr eine Freude zu machen. Noch dazu bei diesem runden Geburtstag. Wenn er sich meine Vorlieben, hier in Bezug auf Nelken nach so vielen Ehejahren immer noch nicht merken konnte, dann zeugt das in meinen Augen von keiner großen Liebe.
Wir redeten und redeten. Es war nicht das erste Mal, dass wir über eine zeitweilige Trennung sprachen. Doch bisher waren wir nie zu einer Lösung gekommen. Er meinte stets: So etwas machen nur Promis. Wo sollen wir das Geld hernehmen? Oder: Dann können wir uns gleich scheiden lassen!
Diesmal allerdings schien er anderer Meinung zu sein. Diesmal schien er meine Entscheidung zu akzeptieren. Er spürte wohl, dass ich nicht mehr die fügsame, alles verstehende Ehefrau bin und vielleicht ahnte er längst, dass diese räumliche Trennung eine letzte Chance bedeuteten könnte, wieder zusammen zu finden.
Vielleicht hatte es jetzt Klick gemacht?

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Zuletzt aktualisiert: So, 20. Dez, 18:48

Counter und ein Impressum

Impressum von herbstfrau: alle texte, gedichte, bilder unterliegen meinem copyright by resehda bzw.stammen von genehmigten google-seiten. für Inhalte weiterführender links übernehme ich keinerlei garantie..

was schreibt man anderswo

so.... jetzt aber.....
es ist Ruhe eingekehrt und ich wünsche Euch ein...
rosmarin - Do, 24. Dez, 16:44
Ich bin so traurig!
Unsere Mutter-Katze, so haben wir sie immer liebevoll...
ChaosLady - Do, 24. Dez, 11:20
theoretisch....
ist jetzt irgendwo auf dem anderen rechner ein foto,...
rosmarin - Do, 24. Dez, 02:36
Ich war heute in Deutschelande
wohl die einzige, die kein Streusalz mehr hatte. Geschieht...
Iggy - Mo, 21. Dez, 16:00
Nehmen Sie doch Platz...
„Nehmen Sie doch Platz, Herr Tigger!“ Herr...
Iggy - Fr, 18. Dez, 20:30
heute waren wir heiraten....
also nicht wir.... aber wir mit.... und gut vorbereitet...
rosmarin - Fr, 18. Dez, 20:08
Weihnachten fällt dieses Jahr aus!
Zumindest für mich und uns hier. Irgendwie will...
ChaosLady - Mi, 16. Dez, 08:21
Bei Lichte gesehen...
Eigentlich wollte ich ja noch was über meinen...
Iggy - Di, 15. Dez, 15:14
hanoi....
sagt der schwabe ganz verwirrt, der mit einer langstieligen...
rosmarin - Mo, 14. Dez, 00:17
home sweet home....
kann ich glücklicherweise fast überall sagen. ich...
rosmarin - Sa, 12. Dez, 00:04
COUNTDOWN
Ist es normal, wenn eine Bürokraft auch nach fünfzehn...
Iggy - Do, 10. Dez, 18:15
Ich bin Legende..
Tja, das bin ich wohl. Wochenlang haben sie herumgehärmt,...
Iggy - Di, 8. Dez, 18:05
Herzstillstand....
gestrig auf dem hochumzäunten Gelände, wo...
rosmarin - Mo, 7. Dez, 10:39
und es begab sich....
ein lieber Besuch in die Stadt, die es ja eh nicht...
rosmarin - Sa, 5. Dez, 18:29
der sprachgebrauch....
ist immer wieder interessant und niemals zufällig. http://wirtschaf t.t-online.de/mehr-kredit- fuer-den-mittelstand-deuts che-bank-kuendigt-eigenen- fonds-an/id_20762446/index anders...
rosmarin - Do, 3. Dez, 18:36
Glauben Sie eigentlich an Geister?
Ich für meinen Teil glaube eigentlich nicht daran....
rosmarin - Mi, 2. Dez, 22:09

Such mal da

 

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