2 Jahre Berlin
2 Jahre war ich jetzt in Berlin, seit gestern bin ich ( vorerst ) wieder nach Thüringen zurückgekehrt.
2 Jahre hatte ich eine eigene kleine Wohnung nahe Kudamm.
1 Jahr lebte ich so, wie ich es mir schon immer einmal vorgestellt hatte:
Ich allein bestimme
- wann ich aufstehe
- wann ich frühstücke
- wer mich besuchen kann und wie lange
- wann ich aufräume
- ob ich mir etwas zu essen zubereite oder nicht
- ob ich male, schreibe
- ob ich schweige oder Selbstgespräche führe
- ob ich den ganzen Tag nur im Neglige herumlaufe
- oder mich aufstyle
- um mich ins Menschengewirr des KaDeWe zu stürzen,
- ob ich etwas plane
- oder plötzlich spontan entscheide, dass ich es sein lasse
- usw.usf.
Nach diesem einen Jahr änderten sich meine Wünsche ein wenig. Es blieb der Wunsch, allein bleiben zu wollen und nicht mit meinem Liebsten zusammen zu ziehen. Es blieb der Wunsch, meine Freiheit zu behalten, also auch in meiner Wohnung tun und lassen zu können was ich will. Es blieb der Wunsch, mit meinem Icke viele Glücksmomente erleben zu können.
Es kam aber ein neuer Wunsch hinzu neben der (bis jetzt fast ) brotlosen Kunst des Malens und Schreibens
etwas Sinnvolles zu tun, mit dem ich meinen schmalen Geldbeutel aufbessern konnte.
Ich fand den Traumjob. Ein Jahr lang betreute ich einen kleinen lieben Jungen drei-bis viermal die Woche.
Als er gerade einmal fünf Monate alt war, begann meine Arbeit, die eigentlich keine Arbeit war. Es war wie ein Geschenk, das Wachsen und Werden dieses kleinen Menschleins miterleben zu dürfen und ihm viel von mir geben zu können.
Der Abschied fiel mir sehr schwer, und der kleine Knuddelbär hat es wohl auch gespürt,
aber es war kein Abschied. Ich bin jederzeit eingeladen, wieder zu kommen. Und das werde ich auch tun.
Natürlich war es auch anstrengend und ungewohnt, wieder 6 Uhr aufstehen zu müssen, jede Minute beschäftigt zu sein, Verpflichtungen zu haben, eine große Verantwortung...
aber es war eine wunderschöne Zeit. Ich habe kein Tagebuch über meine Berlin- Zeit geführt, leider. Nun will ich beginnen, die einzelnen Puzzlestückchen mithilfe meines Gedächtnisses und meines Liebsten, den es ja immer noch gibt, zusammenzusetzen.
Das war jetzt vorerst die grobe Zusammenfassung. Ich schreibe auf meinem Notebook, das wieder in Thüringen steht. In meinem Zimmer, das mein Mann mit mir zusammen wie eine kleine Wohnung für mich eingerichtet haben.
Ich bin zurückgekehrt, aber ich habe alle Freiheiten hier und kann jederzeit wegfahren. Und ich habe hier die Geborgenheit und Sicherheit, die ich momentan benötige, um irgendwann einen neuen Weg gehen zu können. Wenn ich es will. Ich lasse es geschehen.
Der Weg ist das Ziel...
2 Jahre hatte ich eine eigene kleine Wohnung nahe Kudamm.
1 Jahr lebte ich so, wie ich es mir schon immer einmal vorgestellt hatte:
Ich allein bestimme
- wann ich aufstehe
- wann ich frühstücke
- wer mich besuchen kann und wie lange
- wann ich aufräume
- ob ich mir etwas zu essen zubereite oder nicht
- ob ich male, schreibe
- ob ich schweige oder Selbstgespräche führe
- ob ich den ganzen Tag nur im Neglige herumlaufe
- oder mich aufstyle
- um mich ins Menschengewirr des KaDeWe zu stürzen,
- ob ich etwas plane
- oder plötzlich spontan entscheide, dass ich es sein lasse
- usw.usf.
Nach diesem einen Jahr änderten sich meine Wünsche ein wenig. Es blieb der Wunsch, allein bleiben zu wollen und nicht mit meinem Liebsten zusammen zu ziehen. Es blieb der Wunsch, meine Freiheit zu behalten, also auch in meiner Wohnung tun und lassen zu können was ich will. Es blieb der Wunsch, mit meinem Icke viele Glücksmomente erleben zu können.
Es kam aber ein neuer Wunsch hinzu neben der (bis jetzt fast ) brotlosen Kunst des Malens und Schreibens
etwas Sinnvolles zu tun, mit dem ich meinen schmalen Geldbeutel aufbessern konnte.
Ich fand den Traumjob. Ein Jahr lang betreute ich einen kleinen lieben Jungen drei-bis viermal die Woche.
Als er gerade einmal fünf Monate alt war, begann meine Arbeit, die eigentlich keine Arbeit war. Es war wie ein Geschenk, das Wachsen und Werden dieses kleinen Menschleins miterleben zu dürfen und ihm viel von mir geben zu können.
Der Abschied fiel mir sehr schwer, und der kleine Knuddelbär hat es wohl auch gespürt,
aber es war kein Abschied. Ich bin jederzeit eingeladen, wieder zu kommen. Und das werde ich auch tun.
Natürlich war es auch anstrengend und ungewohnt, wieder 6 Uhr aufstehen zu müssen, jede Minute beschäftigt zu sein, Verpflichtungen zu haben, eine große Verantwortung...
aber es war eine wunderschöne Zeit. Ich habe kein Tagebuch über meine Berlin- Zeit geführt, leider. Nun will ich beginnen, die einzelnen Puzzlestückchen mithilfe meines Gedächtnisses und meines Liebsten, den es ja immer noch gibt, zusammenzusetzen.
Das war jetzt vorerst die grobe Zusammenfassung. Ich schreibe auf meinem Notebook, das wieder in Thüringen steht. In meinem Zimmer, das mein Mann mit mir zusammen wie eine kleine Wohnung für mich eingerichtet haben.
Ich bin zurückgekehrt, aber ich habe alle Freiheiten hier und kann jederzeit wegfahren. Und ich habe hier die Geborgenheit und Sicherheit, die ich momentan benötige, um irgendwann einen neuen Weg gehen zu können. Wenn ich es will. Ich lasse es geschehen.
Der Weg ist das Ziel...
herbstfrau - Mo, 24. Mrz, 07:25

Gibt es den Icke denn auch noch oder ist das jetzt vorbei?
Alles Liebe weiterhin - du bist ein tolles Vorbild!
Meinen Icke gibt es noch
Mein Icke ist immer noch der Icke von damals... lach
im Sommer sind es drei Jahre, dass wir uns kennen gelernt haben, und wir wundern uns oft selbst darüber, was wir in dieser Zeit Schönes und Aufregendes miteinander erlebt haben.
ich danke dir und werde jetzt deine Mail lesen.
Liebe Grüße von Regina
LG