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Was hat die Stunde geschlagen?

wetter-wendische herbstfrau


Ich bin unruhig und ruhig, geduldig und ungeduldig, ich bin laut und leise,ich bin kindlich und doch längst erwachsen, ich bin albern und ernst, ich zürne und liebe.Ich lebe und bin doch manchmal leblos. Ich bin wie der Herbst, der Sommer, der Frühling, der Winter. Ja, ich bin manchmal wie das Wetter!

Zufälliges

egon-tschirch-1932b-2-

Zitate-Wunderwelt

Neues aus der "Maus"

Grüße an euch...
Euch allen wünsche ich schöne ruhige Tage,...
herbstfrau - So, 20. Dez, 18:36
Adventsgrüße
hier zu finden... Meine HP habe ich wieder mal umgekrempelt,...
herbstfrau - Sa, 28. Nov, 15:01
Nachricht
von beepworld: Hallo Regina Sehnert, vielen Dank für...
herbstfrau - Sa, 28. Nov, 14:56
weitergeleitet
ich habe es weitergeleitet an beepworld, weil es mich...
herbstfrau - Do, 26. Nov, 08:36
Krank
Für mich ist das eindeutig krank und gehört...
Chaoslady (Gast) - Do, 26. Nov, 07:57
Schön dich zu lesen!
Auch mich hat es mal wieder hierher verschlagen, kann...
ChaosLady - Mi, 25. Nov, 16:54
Normal? Krank? Verrückt??...
heute bekam ich einen Link von beepworld mit einer...
herbstfrau - Mi, 25. Nov, 12:15
hallo, du Liebe,
das hör ich gern... übrigens habe ich mein...
herbstfrau - So, 22. Nov, 08:32

"Einmal Liebe und zurück..."

Probeauszug aus dem 1. Kapitel

Zum wiederholten Mal läutete das Telefon. Franziska ließ sich davon nicht stören. Schließlich schaltete sich der Anrufbeantworter ein. Als sie endlich ihre Trägheit überwand und das Innere des Hauses betrat, herrschte Schweigen in der Leitung.
Sie ging zurück zu ihrem Lieblingsplatz auf der Terrasse, von der man einen Teil des Yachthafens erblicken konnte.
Sie wohnten erst seit einigen Wochen hier, und Franziskas Herz klopfte bei dieser Aussicht- atemberaubend würde man sie in einem Reisekatalog nennen- vor Aufregung und Freude. Nein, es war kein Traum. Sie hatten es tatsächlich geschafft! Sie hatten ein neues Zuhause, und noch dazu am Meer! Franziska fühlte sich wohl hier, so frei, so ledig aller Sorgen. Dem Kleinstadtmief entronnen.
Vor allem am Abend, wenn die Sonne buchstäblich im Meer zu versinken schien, konnte Hartmut sie mit keinem noch so spannenden Fernsehfilm ins geräumige Wohnzimmer locken.
Manchmal kam er dann mit einer Flasche Mon Bijou heraus und setzte sich zu ihr.
Es war schön, einfach so dazusitzen, sich zuzuprosten und den Augenblick zu genießen.
Was lag alles hinter ihnen! In der Mehrzahl aufregende und traurige Augenblicke. Krankheit, Trauer, Ausweglosigkeit. Trennung und Schmerz. Sie hatten sich in der Vergangenheit gegenseitig wehgetan. Doch das war vorbei. Sie befanden sich mitten in ihrem neuen Leben. Alles war offen.
Ab wann ist es eigentlich zu spät, noch einmal zu beginnen? Mit Fünfzig? Mit Sechzig? Bei beiden lag der sechzigste Geburtstag schon hinter ihnen. Sie hatten es gewagt, allen warnenden Stimmen und erhobenen Zeigefingern zum Trotz.

Franziska lächelte vor sich hin und genoss die warmen Sonnenstrahlen auf ihrer Haut. Der leichte Wind trieb ihr eine Brise Salzwassergeruch zu. Sie liebte diesen besonderen Duft, er konnte ohne weiteres mit all ihren Lieblingsparfüms standhalten. Vielleicht würde er sogar eines Tages „Miss Dior Cherie“ aus ihrem dummen Kopf verdrängen. Dieses Parfüm, mit dem sich so viele bittersüße Erinnerungen verbanden.

Tang, Fisch, Salzwasser kontra bittersüße späte Liebe? Das Jahr in der eigenen winzigen Wohnung, die spät entdeckte Freiheit hergeben für ein Haus am Meer und eine Rückkehr in den sicheren Ehehafen? Alles vergessen, was so einmalig schön gewesen war?
Franziska wusste, dass sie das nicht konnte und noch weniger wollte. Dazu hatten sie sich zu sehr geliebt, sie und ihr Icke. Wieso eigentlich hatten? Sie liebten sich noch heute und würden sich immer lieben.

Es tat auch jetzt noch weh. Und es würde lange dauern, bis sie ohne Schmerz an ihn und die große Stadt zurückdenken konnte. Doch Hartmut gestand ihr die Zeit zu. Da er sie nicht verlieren wollte, blieb ihm wohl auch nichts anderes übrig.
Franziska nahm allerdings an, dass er sich im Stillen die bange Frage stellte, ob die Zeit der Irrungen und Umwege nun endgültig der Vergangenheit angehörte.
War aus der wilden Franziska endlich eine sesshafte Franziska geworden? An manchen Tagen wie diesem glaubte sie fest daran.
Die Zeit würde es mit sich bringen. Ihr Entschluss, noch einmal von vorn zu beginnen, also die nächsten Jahre wieder mit ihrem Mann zusammen zu leben, war es wert, in die Tat umgesetzt zu werden.

Dreiundvierzig Jahre. Vieles hätten sie anders anpacken sollen. Aus Fehlern wird man klug. Sie hatten noch eine Reihe Jahre vor sich, in denen sie ihre Fehler wieder gutmachen und Versäumtes nachholen konnten…
Mitten in ihre Gedanken hinein klingelte erneut das Telefon...

cop.by resehda/ herbstfrau

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Zuletzt aktualisiert: So, 20. Dez, 18:48

Counter und ein Impressum

Impressum von herbstfrau: alle texte, gedichte, bilder unterliegen meinem copyright by resehda bzw.stammen von genehmigten google-seiten. für Inhalte weiterführender links übernehme ich keinerlei garantie..

was schreibt man anderswo

so.... jetzt aber.....
es ist Ruhe eingekehrt und ich wünsche Euch ein...
rosmarin - Do, 24. Dez, 16:44
Ich bin so traurig!
Unsere Mutter-Katze, so haben wir sie immer liebevoll...
ChaosLady - Do, 24. Dez, 11:20
theoretisch....
ist jetzt irgendwo auf dem anderen rechner ein foto,...
rosmarin - Do, 24. Dez, 02:36
Ich war heute in Deutschelande
wohl die einzige, die kein Streusalz mehr hatte. Geschieht...
Iggy - Mo, 21. Dez, 16:00
Nehmen Sie doch Platz...
„Nehmen Sie doch Platz, Herr Tigger!“ Herr...
Iggy - Fr, 18. Dez, 20:30
heute waren wir heiraten....
also nicht wir.... aber wir mit.... und gut vorbereitet...
rosmarin - Fr, 18. Dez, 20:08
Weihnachten fällt dieses Jahr aus!
Zumindest für mich und uns hier. Irgendwie will...
ChaosLady - Mi, 16. Dez, 08:21
Bei Lichte gesehen...
Eigentlich wollte ich ja noch was über meinen...
Iggy - Di, 15. Dez, 15:14
hanoi....
sagt der schwabe ganz verwirrt, der mit einer langstieligen...
rosmarin - Mo, 14. Dez, 00:17
home sweet home....
kann ich glücklicherweise fast überall sagen. ich...
rosmarin - Sa, 12. Dez, 00:04
COUNTDOWN
Ist es normal, wenn eine Bürokraft auch nach fünfzehn...
Iggy - Do, 10. Dez, 18:15
Ich bin Legende..
Tja, das bin ich wohl. Wochenlang haben sie herumgehärmt,...
Iggy - Di, 8. Dez, 18:05
Herzstillstand....
gestrig auf dem hochumzäunten Gelände, wo...
rosmarin - Mo, 7. Dez, 10:39
und es begab sich....
ein lieber Besuch in die Stadt, die es ja eh nicht...
rosmarin - Sa, 5. Dez, 18:29
der sprachgebrauch....
ist immer wieder interessant und niemals zufällig. http://wirtschaf t.t-online.de/mehr-kredit- fuer-den-mittelstand-deuts che-bank-kuendigt-eigenen- fonds-an/id_20762446/index anders...
rosmarin - Do, 3. Dez, 18:36
Glauben Sie eigentlich an Geister?
Ich für meinen Teil glaube eigentlich nicht daran....
rosmarin - Mi, 2. Dez, 22:09

Such mal da

 

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